Krankengymnastik Köln

Atemprobleme bei Säuglingen


Atemprobleme bei Säuglingen können bereits während  nach der Geburt auftreten. Manchmal fängt das Baby nicht selbständig an zu atmen. Die Ursachen dazu können ihren Ursprung vor oder während der Geburt haben. In einigen Fällen müssen die Luftwege nur von Fruchtwasser, Mekonium oder Käseschmiere befreit werden. In schwierigen Fällen können Wiederbelebungsmaßnahmen notwendig sein.


Normalerweise werden die Alveolen eines Neugeborenen durch den Surfactant-Faktor unter Spannung gehalten, damit genügend Luft bei der Inspiration einströmen kann und die Alveolen bei der Exspiration nicht völlig zusammen fallen.


Neugeborene mit dem so genannten Atemnotsyndrom produzieren nicht genügend Surfactant-Faktor und leiden daher unter O2-Mangel. Das Atemnotsyndrom tritt meist bei untergewichtigen Frühgeborenen auf, deren Lungen noch nicht voll enttwickelt sind und bei Kindern von Kindern von Diabetikerinnen, deren Blutzuckerspiegel während der Schwangerschaft nicht optimal eingestellt war.


Bei Neugeborenen mit Atemnotsyndrom ist eine intensivmedizinische Betreuung (z.B. Beatmung) notwendig, bei der die Atemtätigkeit bedarfsweise unterstützt und Surfactant-Faktor zugeführt wird. Bei drohender Frühgeburt wird bereits der Mutter Surfactant-Faktor zugeführt.


Dank verbesserter Betreuung vor der Geburt, dazu gehören: Vermeidung von FG, bessere Stoffwechsel-Einstellung diabetischer Schwangerer und vorgeburtlicher Gabe von Cortison ähnlichen Präparaten zur Stimulation der Lungenreifung und effizienteren Behandlungsmethoden nach der Geburt haben Säuglinge mit Atemnotsyndrom heutzutage sehr gute Überlebenschancen.


Jedoch 15 % der Frühgeborenen, meist FG, die durch postnatale Beatmung unterstützt wurden, entwickeln eine Broncho-Pulmonale-Dysfunktion (BPD). International: Chronic-Lung-Disease (CLD).


Eine BPD ist eine chronische Atemwegserkrankung mit typischen Röntgenzeichen und O2-Abhängigkeit über den 28. Lebenstag hinaus. Je unreifer das Kind bei der Geburt, desto höher ist das Risiko (die Wahrscheinlichkeit) für eine BPD.


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